Wasserwirtschaftsamt
Deggendorf

Hochwasserschutzmaßnahmen

Beschädigte Häuser beim Hochwasser 2002

Hochwasserschutzmaßnahmen:

Nachhaltiger Hochwasserschutz in Bayern basiert auf drei Säulen:

Hochwasserschutzkonzept für die Donau zwischen Straubing und Pleinting

Das vorhandene Hochwasserschutzsystem an der Donau zwischen Straubing und Pleinting umfasst 240 km Deiche und 45 Schöpfwerke. Es bietet regelrechten Schutz vor einem ca. dreißigjährlichen Hochwasser.

Unterhalb Straubing würden bei einem hundertjährlichen Hochwasser die Hochwasserdeiche auf großen Strecken überlaufen und brechen. Teilweise würden ganze Gemeindegebiete vollständig überflutet. Unabsehbare Schäden an Bebauung und Infrastruktur könnten entstehen.

Ziele des Hochwasserschutzkonzepts sind:

Das Hochwasserschutzkonzept beinhaltet folgende Maßnahmen:


Abgeschlossene Hochwasserschutzmaßnahmen
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Der Hochwasserschutz Bogen wurde in 4 Bauabschnitten im
Stadtbereich Bogen und in den Ortsteilen Pfelling, Furth und
Kinsachableiter mit hohem finanziellen und planerischen Aufwand
ausgeführt.
Die Deiche wurden auf einer Länge von insgesamt 8,4 Kilometern
erhöht und saniert, sowie die Leistungsfähigkeit der Schöpfwerke
wesentlich gesteigert. Die Gesamtkosten der einzelnen Baumaßnahmen
betrugen 28 Millionen Euro.
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Hochwasserschutz Obenzell an der Donau
Gewässerausbau Eckerbachtal nach Hochwasser 2002
interner link titelseite flyer Seilnetzsperre Satzbach, Gemeinde Thyrnau, Landkreis Passau
- Schwemmholzrückhalt gegen Überschwemmungen -
Am 12. August 2002 ereignete sich auch in der Region östlich von Passau
eine Hochwasserkatastrophe. Starkniederschlägemit 120 mm in 48 Stunden
lösten u.a. an den Wildbächen zwischen Passau und Jochenstein eine
Sturzflut aus. Auch am Satzbach wurden bei diesem außergewöhnlichen
Hochwasserereignis große Mengen Geröll und Holz aus den Oberläufen
mitgerissen, die an Engstellen zu sog. Verklausungen führten.
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interner link titelseite flyer Hochwasserschutz Pocking, Stadt Pocking, Landkreis Passau
Im Sommer des Jahres 1954 versank Niederbayern für Wochen in den
Fluten eines spektakulären Hochwassers. Bei Pocking breitete sich die
Rott bis zur Bahnlinie Passau/Neumark-St. Veit aus. Anfang der 60er Jahre
wurde zwischen Ruhstorf und Pocking ein System aus Flutmulden und
Deichen angelegt. Hydraulische Berechnungen der letzten Jahre zeigten,
dass ab dem Deich an der Gstettner Straße kein ausreichender
Hochwasserschutz gegeben ist. Das in den Jahren 2006 / 2007 durchgeführte
Projekt bietet einen nachhaltigen Schutz vor Überflutungen.
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