Wasserwirtschaftsamt
Deggendorf

Aktuelles

Aktuelles:

Informieren Sie sich hier über geplante Veranstaltungen Ihres Wasserwirtschaftsamtes, laufende wasserwirtschaftliche Projekte und Neuigkeiten im Internetangebot.

Aktuelle Berichterstattung liefern auch die Pressemitteilungen des Wasserwirtschaftsamtes, Landesamtes für Umwelt sowie des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit.

Girlsday 2012

Das Wasserwirtschaftsamt Deggendorf ermöglicht den Mädchen am 26.04.2012 den Einblick in die Arbeit eines Wasserwirtschaftsamtes und der Flussmeisterstelle. Sehr schnell werden die Teilnehmerinnen feststellen, dass die Arbeit der Wasserwirtschaftler nicht nur für Jungs geeignet ist. | mehr ...

Weltwassertag 2012

Der Weltwassertag wird jährlich am 22. März begangen. Er steht in jedem Jahr unter einem anderen Motto. Die Vereinten Nationen haben für das Jahr 2012 "Nahrungssicherheit und Wasser " als Thema festgelegt.| mehr ...

Eisstau an der Donau

Umweltminister Dr. Marcel Huber besuchte am 15.02.2012 die Stadt Vilshofen, um sich ein Bild vom Eisstau an der unteren Donau zu machen. Die Witterungsverhältnisse sorgen hier für eine seit 50 Jahren einzigartige Situation: zwischen Vilshofen und dem Wehr Kachlet oberhalb von Passau hat sich auf knapp 18 km Länge eine nahezu geschlossene Eisdecke gebildet. Nach einer internen Lagebesprechung mit Bürgermeister Georg Krenn, der stellvertretenden Landrätin Gerlinde Kaupa sowie Behördenvertretern verschaffte sich der Umweltminister bei einer Ortsbesichtigung an der Donau einen direkten Eindruck. Huber: "Trotz der Ausnahmesituation ist die Lage nicht dramatisch. Das Wasserwirtschaftsamt Deggendorf hat die Situation im Blick und ist rund um die Uhr im Einsatz, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten. Ziel ist es, Hochwassergefahren für die Bevölkerung zu vermeiden."

Eisstau im Bereich Vilshofen
+Eisstau im Bereich Vilshofen

Im Bereich des Stauwehres Kachlet erfolgt durch die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung ein kontrolliertes Aufbrechen des Eises durch Eisbrecher. Auch wärmere Temperaturen in den nächsten Tagen können zur Auflösung des Eisstaus beitragen. Der Hochwassernachrichtendienst und die Wasserwirtschaftsämter sind in Bereitschaft. Huber: "Die vorhandenen Hochwasserschutzeinrichtungen helfen, die Überschwemmungsgefahr zu minimieren."

Die Bayerische Staatsregierung baut seit Jahren konsequent den Hochwasserschutz in Bayern aus. Insgesamt investiert der Freistaat von 2001 bis 2020 in seinem Hochwasserschutz-Aktionsprogramm 2,3 Milliarden Euro. Rund 1,4 Milliarden wurden bereits aufgewendet, hiervon alleine für den Hochwasserschutz an der Donau in Niederbayern rund 180 Millionen Euro.

Der Hochwasserschutz Bogen wurde seiner Bestimmung übergeben

Mit dem neuen Hochwasserschutzsystem ist die Stadt Bogen (Landkreis Straubing-Bogen) künftig noch besser geschützt. "Die Donau ist seit jeher wichtige Lebensader für die Menschen. Der neue Hochwasserschutz trägt dazu bei, dass die Menschen in Bogen sicherer leben können", betonte Dr. Marcel Huber, Umweltminister, bei der Eröffnung. Wirksamer Hochwasserschutz sei und bleibe auch angesichts des Klimawandels eine wichtige Zukunftsaufgabe Bayerns. "Mit jeder fertig gestellten Hochwasserschutzmaßnahme wird Bayern ein Stück sicherer", so Huber. Die Gesamtkosten betragen 28 Millionen Euro. Der Freistaat förderte die Maßnahme mit rund 15,5 Millionen Euro, der Bund und die Stadt Bogen beteiligten sich ebenfalls. Die Maßnahme wird durch die Europäische Union kofinanziert.

Kirchliche Segnung durch Pfarrer Johann Schön  und Pfarrer Georg Hartlehnert  (von rechts)
+Kirchliche Segnung durch Pfarrer Johann Schön und Pfarrer Georg Hartlehnert (von rechts)

Die bestehenden Hochwasserschutzanlagen wurden in insgesamt sieben Bauabschnitten so umgestaltet, dass sie nunmehr einem hundertjährlichen Hochwasser standhalten. Die Bauzeit betrug rund zehn Jahre. Die Deiche wurden auf einer Länge von insgesamt rund 8,4 Kilometern erhöht und saniert, die Leistungsfähigkeit der Schöpfwerke gesteigert. Bei dem Umbau kam auch modernste Technik zum Einsatz: Die vorhandenen Schutzmauern entlang der Nepomukbrücke wurden so ausgestaltet, dass sie im Hochwasserfall mit mobilen Aufsatzelementen erhöht werden können. Im Rahmen der Sanierung wurde zudem der Bogenbach naturnäher gestaltet.

Die Bayerische Staatsregierung baut seit Jahren konsequent den Hochwasserschutz in Bayern aus. Insgesamt investiert der Freistaat von 2001 bis 2020 in seinem Hochwasserschutz-Aktionsprogramm 2,3 Milliarden Euro. Rund 1,4 Milliarden wurden bereits aufgewendet, hiervon alleine für den Hochwasserschutz an der Donau in Niederbayern rund 180 Millionen Euro.

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